1. Annäherung an die Predigtidee
Anders als an den Gedenktagen christlicher Schuld am jüdischen Volk – 9. November; 27. Januar – geht es am Israelsonntag vor allem darum, dass die christliche Gemeinde den Gott Israels dankbar dafür lobt und preist, dass Israel lebt als Zeichen seiner Treue. Allzu viele sichtbare Zeichen dieser Treue, der auch wir trauen, haben wir ja nicht. Gefeiert werden soll Gott auch dafür, dass er uns „auch erwählet hat und mitgeteilet seine Gnad im Christus, seinem Sohne“ (EG 293,1). Vor allem. Doch angesichts der Situation, des seit dem 7. Oktober explosionsartig wachsenden, lauter und gewalttätiger gewordenen Judenhasses wird es nötig sein, auch die christlichen Wurzeln des nichtchristlichen Judenhasses in den Blick zu nehmen. Das aber sollte ein kurzer scharfer Seitenblick bleiben. Der die Kapitel 9 bis 11 abschließende ausführliche Lobpreis der Weisheit Gottes, für die sein in diesem Abschnitt skizziertes Handeln ein besonders wundersames, auch wunderliches Beispiel ist, gehört zwar nicht zum Predigttext, sollte aber in der Predigt mitschwingen, ihren Ton bestimmen. Sie soll die Gemeinde dazu anregen und anleiten, in diesen Lobgesang einzustimmen.
2. Jüdische Kontexte
a) In „Der Stern der Erlösung“ nimmt Franz Rosenzweig eine Verhältnisbestimmung zwischen Juden und Christen vor und kommt dabei nicht zufällig auf Paulus zu sprechen, zitiert auch aus unserem Text:
„[Das] Dasein des Juden zwingt dem Christentum aller Zeiten den Gedanken auf, daß es nicht bis ans Ziel, nicht zur Wahrheit kommt, sondern stets – auf dem Weg bleibt. Das ist der tiefste Grund des christlichen Judenhasses, der das Erbe des heidnischen angetreten hat. Er ist letzthin nur Selbsthaß, gerichtet auf den widerwärtigen stummen Mahner, der doch nur durch sein Dasein mahnt, – Haß gegen die eigene Unvollkommenheit, gegen das eigene Nochnicht. […] wie jener allzeit aktuelle Kampf der Gnostiker zeigt, ist es das Alte Testament, das dem Christentum den Widerstand gegen diese seine eigene Gefahr ermöglicht. Und das Alte Testament nur, weil es mehr als bloß Buch ist. Das bloße Buch würden die Künste allegorischer Deutung leicht klein kriegen. So gut wie Christus die Idee des Menschen, so gut würden die Juden des Alten Testaments, wären sie ebenso von der Erde verschwunden wie Christus, die Idee des Volkes, Zion die Idee des Weltmittelpunkts bedeuten. Aber solcher ‚Idealisierung‘ widersetzt sich die handfeste, nicht zu leugnende, ja eben im Judenhaß bezeugte Lebendigkeit des jüdischen Volks. Ob Christus mehr ist als eine Idee – kein Christ kann es wissen. Aber dass Israel mehr ist als eine Idee, das weiß er, das sieht er. Denn wir leben. Wir sind ewig, nicht wie eine Idee ewig sein mag, sondern wir sind es, wenn wirs sind, in voller Wirklichkeit. […] An uns können die Christen nicht zweifeln. Unser Dasein verbürgt ihnen ihre Wahrheit. Darum ist es vom christlichen Standpunkt nur folgerecht, wenn Paulus die Juden bleiben läßt bis zum Ende, – bis ‚die Fülle der Völker eingegangen ist‘, eben bis zu jenem Augenblick, wo der Sohn die Herrschaft dem Vater zurückgibt. […] Vor Gott sind so die beiden, Jude und Christ, Arbeiter am gleichen Werk. Er kann keinen entbehren. Zwischen beiden hat er in aller Zeit Feindschaft gesetzt und doch hat er sie aufs engste wechselseitig aneinandergebunden.“
Rosenzweig, 459-462
b) In Leo Baecks Aufsatz „Der Glaube des Paulus“ (1952) heißt es zunächst allgemein:
„Das elfte Kapitel des Römerbriefs ist erschütternd. Es offenbart die Aufrichtigkeit dieses Mannes, die Tiefe seines im jüdischen Volke wurzelnden Gefühls.“ Und dann speziell zu Röm 11,25: „Das Wort Geheimnis (mysterion), das in hellenistischer Zeit in die hebräische Sprache überging und ein hebräisches Wort wurde, bedeutet hier etwas mehr als man heute unter ‚Geheimnis‘ versteht. Es meint das Ereignis, wodurch der ‚unbekannte Gott‘ ‚erkennbar‘ wird, wodurch das göttliche Geheimnis irgendwie und irgendwo sichtbar wird. Der Ton liegt in diesem Zusammenhang sowohl auf dem ‚unbekannt‘ als auf dem ‚erkennbar‘. Zum Beispiel heißt es in der talmudischen Literatur, dass der Prophet in Gottes ‚Mysterium‘ steht, und das ‚mündliche Gesetz‘ sowohl als die Beschneidung werden als ‚Mysterium‘ bezeichnet. Das jüdische Volk spielt im Glauben des Paulus eine wesentliche Rolle, weil es ein Teil der göttlichen Offenbarung ist und zur Sphäre des ‚Mysteriums‘ gehört.“
Baeck, 440
3. Beobachtungen am Text
Der Text ist die Schlusszusammenfassung der Kapitel 9 bis 11, in denen Paulus der Frage nachgeht, was mit den Juden ist, die – anders als er selbst – das Evangelium von Jesus Christus nicht angenommen haben. Paulus setzt dreimal ein (9,1ff.; 10,1; 11,1) mit Worten über sich selbst, und der ganze Abschnitt endet hymnisch – wie schon der erste (8,38f.) und dann der dritte (16,25ff.). Das Stichwort „erbarmen“ umrahmt ihn (9,15: elean und oikteirein; 11,30ff.: elean), und das greift 12,1 auf, wo Paulus aufgrund dieser Erbarmungen (oiktirmoi) Gottes ermahnt, ermutigt. Schon im ersten Teil (Kapitel 1 bis 8) hatte Paulus zweistimmig geredet von Juden und Griechen, Israel und den Völkern. Das greift eine Art Schlussakkord des ganzen Briefs, 15,7-13, wieder auf: der Christus ist ein Diener der Beschneidung, ein Judenknecht geworden, um die Verheißungen an die Väter – nicht zu erfüllen, sondern – fest zu machen; die Völker hingegen sollen Gott verherrlichen wegen des Erbarmens (eleos). Die Kapitel 9 bis 11 sind also kein Exkurs, sondern Zentrum des Briefs.
Unser Text beginnt mit einer auffällig umständlichen Formulierung: ich will nicht, dass ihr dieses Geheimnis nicht kennt – die Betonung liegt auf der Verhinderung von Ignoranz, was der anschließende Finalsatz unterstreicht: damit ihr nicht aus euch selbst verständig seid. Darauf kommt es Paulus an: dass die Jesusjünger aus den Völkern nicht – unaufgeklärt, ignorant – sich ihren eigenen Reim auf die geheimnisvolle Existenz und Rolle Israels machen. Der Appell: haltet euch nicht selbst für verständig taucht dann auch gleich (12,16) bei den ermahnenden Konsequenzen der Erbarmungen Gottes wieder auf. Da geht es darum, nicht nach Höherem, sondern nach Niedrigem zu streben. Die Parallele zeigt, dass beides zusammenhängt: Israelignoranz und das Streben nach Höherem: geistig, religiös, gesellschaftlich. Und so steht die Warnung davor, hoch hinaus zu wollen, auch schon beim Ölbaumgleichnis, 11,20.
Geheimnis – Paulus nimmt dies Wort wieder auf in der Doxologie am Ende des Briefs: Offenbarung eines Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten verschwiegen war, jetzt aber erschienen und durch prophetische Schriften allen Völkern zu wissen gegeben auf Geheiß des ewigen Gottes zur Schaffung von Glaubensgehorsam, 16,25. Der Verfasser des Epheserbriefs führt das aus, spricht vom Geheimnis des Christus, das in anderen Generationen nicht so kundgemacht wurde den Menschensöhnen, wie es jetzt im Geist offenbart wurde seinen heiligen Aposteln und Propheten: dass die Völker Miterben, Mitleib, Mitteilhaber der Verheißung sind im Christus Jesus durch das Evangelium (3,4f.). Und Paulus selbst bezeichnet sich und andere Apostel als Haushalter, Ökonomen der Geheimnisse Gottes (1Kor 4,1).
Inhalt des Geheimnisses hier ist: Verhärtung, Erstarrung (porosis) ist einem Teil Israels geschehen, bis die Fülle der Völker hineinkommt. Bereits in 11,7 schrieb Paulus: die übrigen wurden verhärtet (eporothesan), und illustriert das mit einem Mischzitat aus Jes 29,10 und Dtn 29,3: Gott gab ihnen einen Geist der Betäubung – Augen, die nichts blicken; Ohren, die nicht hören. Nicht dem Wort, aber der Sache nach verweist diese Verhärtung auf 9,18: Wessen er will, erbarmt er sich, und wen er will, verhärtet (sklerynei) er. Paulus kommentiert mit dieser Variation der zuvor zitierten Namensdeutung Gottes, Ex 33,19, seinen kühnen Vergleich der Verhärtung (eines Teils) Israels mit der des Pharao. Letztere geschah, „damit mein Name auf der ganzen Erde verkündet werde.“ Das Ziel: bis die Fülle der Völker hineinkommt klingt ähnlich. Paulus gibt damit der Ablehnung des Evangeliums durch die meisten Juden einen einzigartigen Rang: Es ist der Gott Israels selbst, der seinem Volk die Augen und Ohren für das Evangelium verschlossen, es hart gemacht hat gegen dessen Verlockungen. Und das ist etwas ganz und gar anderes, als das antijüdische Klischee: die Juden sind verstockt – als wäre das so etwas wie eine Charaktereigenschaft, ein Naturtatbestand: mutwillige Starrköpfigkeit.
So, auf diese Weise, man könnte sagen: durch diesen Umweg wird ganz Israel gerettet, befreit werden, fährt Paulus fort – ganz Israel: im Gegensatz zu einem Teil, V25. Auch diese Prophezeiung stützt er mit einem Mischzitat, und da wird die Sache etwas kompliziert: Er zitiert Jes 59,20 nach der LXX, aber nicht ganz – da kommt der Löser nicht aus (ex) Zion, sondern um Zions willen: heneken Sion. Das ex hat er Ps 14,7 (LXX: Ps 13) entnommen, so dass dieser Vers anklingt: Wer wird geben aus Zion die Rettung, Befreiung Israels? Wenn der Herr umwenden wird die Gefangenschaft seines Volkes, wird Jakob glänzen, Israel sich freuen. So schwingt bei der Abwendung der Gottlosigkeit auch die Wendung der Gefangenschaft Israels mit. Dieses bereits etwas gemischte Zitat kombiniert Paulus mit der Verheißung eines neuen Bundes, Jer 31 (LXX: 38). Er zitiert freilich nur die Worte „dies ist der Bund“ aus V33 und fügt ihnen aus Jes 27,9 hinzu: wenn ich wegnehme ihre Sünden (LXX: seine, Jakobs, Sünde). Mit dieser Mischung interpretiert Paulus die von ihm angekündigte Befreiung ganz Israels als Als Akt der Bundestreue Gottes zu seinem Volk, s. V29.
Paulus zieht aus diesem Befund einen doppelten, etwas gegensätzlichen Schluss: Die Juden sind im Blick auf das Evangelium zwar Feinde – um euretwillen; im Blick auf die Erwählung aber Geliebte – um der Väter willlen. Auch wenn Paulus sogleich „um euretwillen“ hinzufügt – das Wort Feinde ist verstörend für Menschen, die an einer Überwindung christlicher Judenfeindschaft arbeiten, Christen zu – verlässlichen – Bundesgenossen der Juden machen wollen. Auch Franz Rosenzweig (Kontexte a) sagt, Gott habe zwischen Juden und Christen „in aller Zeit Feindschaft gesetzt“. Der Satz mag uns daran erinnern, dass es nicht unsere Aufgabe ist, die Unterschiede, auch die Gegensätze zwischen Juden und Christen zu überspielen oder zu leugnen, irritierend bleibt er trotzdem. Doch er steht ja nicht allein, sondern wird nicht nur balanciert, in der Schwebe gehalten, sondern – zwar,aber – überboten durch den anderen Satz: im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte – um der Väter willen. Auch Rosenzweig fügt seinem Wort von der dauerhaften Feindschaft sofort den Gegen-Satz hinzu: „und doch hat er sie aufs engste wechselseitig aneinandergebunden.“
Betrachtet Paulus die Juden, die dem Evangelium nicht vertrauen, als Feinde und Geliebte Gottes? Hält er also jene Verhärtung für eine feindliche Aktion Gottes, die den (Jesusjüngern aus) den Völkern zugutekommt; die ihn aber nicht daran hindert, sie im Blick auf die Erwählung und um der Väter und Mütter Israels willen zu lieben? Oder redet er von einer Haltung der Jesusjünger, die im Blick auf das Evangelium den Judenfeind sind, weil die dieses Evangelium zurückweisen, denen aber trotzdem zugemutet wird, diese ihre Feinde um ihrer Erwählung willen zu lieben? Das ist nicht klar, wird aber im Blick auf das Selbstverständnis und die Praxis der Kirche auf dasselbe hinauslaufen. Der folgende Satz von der Berufung und den Gnadengaben, die nicht bereut sind, bezieht sich jedenfalls offenkundig auf Gottes Haltung. Einige dieser Gnadengaben – Implikationen der Berufung – hat Paulus zu Beginn dieses Abschnitts, 9,4f., aufgezählt. Dass die Berufung unbereut ist, gilt nun auch für die des Paulus, weshalb sein Wunsch, vom Christus weg verflucht zu sein zugunsten seiner Brüder, seiner leiblichen Verwandten (9,3) ein irrealer bleibt. Gilt das auch für unsere Berufung? Im Blick auf die Möglichkeit, Gott könne die aufgepfropften wilden Zweige wieder entfernen und die rausgerissenen edlen wiedereinsetzen (11,21ff.), ist die Frage, ob das mit und seit der Schoa geschehen ist.
Und nun bildet Paulus im Blick auf Gottes Handeln eine etwas überraschende Analogie: Wie ihr einst Gott ungehorsam geworden seid, jetzt aber durch ihren Ungehorsam Erbarmen erfahren habt, so sind auch sie jetzt ungehorsam dem Erbarmen für euch, auf dass auch sie – man würde erwarten: einst, da steht aber: – jetzt Erbarmen finden. Einige Handschriften haben dieses nyn nicht ertragen und es durch hysteron, später ersetzt. Dies jetzige Erbarmen ist nicht nur Rede von Gott, sondern eine entsprechende Weisung für uns Jesusjünger aus den Völkern.
Das ebenfalls etwas überraschende Stichwort „ungehorsam“ bezieht sich auf den Glaubensgehorsam, den unter den Völkern zu bewirken Paulus als seine Aufgabe betrachtet, was den ganzen Brief umrahmt: 1,5; 16,26. Er schließt aus dieser Analogie: Gott hat sie alle (nämlich beide) im Ungehorsam zusammengeschlossen, um sich ihrer aller (beider) zu erbarmen. Wieder wird deutlich, dass Paulus bei der Enthüllung des Geheimnisses vom Handeln Gottes redet. Im Blick auf eine Predigt zum Israelsonntag bedeutet dieser Schluss: Es geht im christlich-jüdischen Verhältnis nicht um ein Bündnis oder eine Koalition der guten, jedenfalls besseren Menschen (oder gar der Besserwisser) in gemeinsamer Front gegen die weniger guten, gegen die Bösen, sondern um die Gemeinschaft, die Solidarität zwischen zwei Kollektiven von Sündern, die beide vom Erbarmen des Gottes Israels erfahren und profitiert haben und von diesem Erbarmen leben wollen.
4. Homiletische Konkretionen
Ich beginne mit dem Wort Geheimnis und zeige an ein paar Zügen, inwiefern es sich beim jüdischen Volk um eine geheimnisvolle Wirklichkeit handelt: Juden in vielen Ländern und deren loyale Bürger und doch über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg verbunden; nicht nur Religion, auch Volk – auch nichtreligiöse Juden sind Juden –, eine Abstammungsgemeinschaft, wenn auch nie exklusiv: norwegische Juden sehen ja deutlich anders aus als jemenitische, eine nicht nur geistige, sondern auch leibliche Verbindung zum biblischen Israel; auch die Bindung ans Land hat nie aufgehört, und nun gibt es auch wieder einen Staat Israel; und vielleicht noch geheimnisvoller: Hebräisch, lange nur die Sprache der Bibel und der Gottesdienste, Sprache von Gelehrten, wird wieder gesprochen, ist nun für einige Generationen Muttersprache. Ich verbinde dies Geheimnisvolle mit dem christlichen Wort Sakrament – ein ganz und gar menschliches Tun, in dem aber geheimnisvoll Gott selbst wirksam ist – und so auch mit Jesus Christus: ganz Mensch, kein Übermensch, kein Halbgott, und doch handelt und spricht Gott in ihm und durch ihn. So ist es auch mit der Geschichte und Gegenwart Israels.
Ich skizziere dann, was dabei herauskommt, wenn Menschen sich im Blick auf Israel mit eigener Klugheit ihren eigenen Reim machen – das ist der Ort für besagten kurzen scharfen Seitenblick – und gar nichts Geheimnisvolles entdecken; versuche den christlichen Judenhass einerseits als narzisstische Kränkung zu deuten – wir wollen nicht „auch erwählt“, sondern allein erwählt sein – und andererseits als Projektion: Juden werden gehasst, weil sie offen aussprechen, was wir nur heimlich denken: dass sich seit und durch Jesus nichts Grundlegendes geändert hat.
Und nun gehe ich dem Inhalt jenes Geheimnisses nach, das wir nicht ignorieren sollen: dass das Nein der meisten Juden zum Evangelium uns zugute geschah und geschieht. Dabei mache ich aufmerksam auf jenes auffällige „jetzt Erbarmen erfahren“ (V31): das ist die christliche Mission an den Juden – und nicht etwa die weitere Dezimierung dieses Volkes durch Abwerbung von Juden.
Und schließlich stimme ich mit ein, lade auch die Gemeinde dazu ein miteinzustimmen in das Loblied auf die Weisheit Gottes, die sich in dieser geheimnisvollen, staunenswerten Geschichte zeigt.