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Mittwoch 29.Mai, 19.00h
„Alles gut. Warum Karl Barths Theologie ihre beste Zeit noch vor sich hat.“

Prof. Dr. Ralf Frisch

Georges-Casalis-Saal

Als Karl Barth in seinem „Römerbrief“ Theologie in expressionistische Literatur verwandelte, war er avantgardistischer als die Kulturprotestanten. Und als er anderthalb Jahrzehnte später seine „kirchliche Dogmatik“ begann, war er moderner als die literarisch Modernen. Barth wusste, dass Theologie mit den neuzeitlichen Wissenschaften nicht konkurrieren kann. So setzte er an die Stelle verzweifelter Plausibilisierungsversuche in großer Freiheit und Frechheit eine fiktionale Gegenerzählung. Diese Gegenerzählung ist zeitlos und zugleich auf der Höhe ihrer und unserer Zeit.

Wie aktuell Karl Barths Theologie ist, wird der Nürnberger Theologe Prof. Ralf Frisch in seinem Vortrag erläutern.
Mittwoch, 29. Mai 2019, 19 Uhr, Französische Friedrichstadtkirche, George-Casalis-Saal
Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin

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