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Sonntag 22.November, 15.30h
Musikalischer Gottesdienst

Pfr. Dr. J. Kaiser

Gemeindezentrum Halensee

Musik zum Totensonntag
In unregelmäßigen Abständen, inzwischen aber schon lange zurückliegend, führten wir bei den musikalischen Gottesdiensten Kantaten von Georg Philipp Telemann auf. Am 22. November wird eine Kantate, die Telemann zum letzten Sonntag im Kirchenjahr komponierte, aufgeführt werden. Telemann hat einen Kantatenjahrgang geschaffen, den er „Harmonischen Gottesdienst“ nannte. Die Besetzung ist immer dieselbe: Gesangstimme, Melodieinstrument und Orgel. Jedem Sonn- und Feiertag des Kirchenjahres wird eine Kantate zugeordnet, die auf die Lesung des betreffenden Tages Bezug nimmt. „Ein zartes Kind hat nirgends größ´re Lust“ – worauf nur? Die Antwort darauf hören Sie am Totensonntag. Es ist eine Kantate, die aus zwei Arien besteht, jeweils eingeleitet durch ein Rezitativ. Tempowechsel, unterschiedliche Stimmungen und ein interessanter Kompositionsstil unterstreichen die Aussage des jeweiligen Textes.
Die Arie „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ aus dem dritten Teil des „Messias“ von Georg Friedrich Händel werden wir ebenso aufführen wie eine Komposition für Violine und Orgel. Dieses Stück stand allerdings bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Johanna Knauth wird den Sopranpart übernehmen. Die junge, in Dresden geborene Sängerin studierte an der UdK Berlin und in Leipzig. Zu hören war Johanna Knauth u.a. bei den Händel-Festspielen in Halle, aber auch in Berliner Kirchen. Alle wichtigen Oratorien, Messen und Passionen zählt sie zu ihrem Repertoire.
Die Violine spielt Eva Brick, eine Geigerin, die in etlichen Ensembles in Berlin als Kapellmeisterin tätig ist, aber auch immer wieder solistisch auftritt. Auch in unseren musikalischen Gottesdiensten war sie schon zu Gast. Michael Ehrmann

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