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Predigt über die Waldenser vom 30.10.2016

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In der Predigtreihe Reformatoren vor der Reformation werde ich heute von den waldensischen Kirchen reden. Diese Bewegung hat am Ende des 12. Jahrhundert mit Pierre Valdo begonnen und ist eine der ältesten vorreformatorischen Bewegung. Es gibt die Waldenser heute noch, was bemerkenswert ist.

Ich werde zuerst von zwei Persönlichkeiten der Waldenser sprechen. In einem Zweiten Teil werde ich eine Kurzpredigt auf Deutsch machen, dann in einem dritten Teil eine Kurzpredigt auf Französisch. Zum Schluss, eine Meditation zu den Seligpreisungen.

 

Pierre Valdo und Tullio Vinay

Pierre Valdo war ein Kaufmann aus Lyon in Frankreich, der zwischen 1140 und 1217 gelebt hat. Tullio Vinay war ein italienischer Pfarrer. Er ist 1909 in La Spezia geboren und in 1996 in Rom gestorben.

Pierre Valdo ist vom Evangelium tief berührt. Er verkauft alles was er hat und lebt in der Armut. Er geht durch die ganze Region herum und verkündigt das Evangelium. Er lässt auch die biblischen Texte in der gängigen Sprache übersetzen. Pierre Valdo hat Anhänger, die wie er als Prediger unterwegs sind. 1184 werden sie exkommuniziert.

Die Armen von Lyon, wie man sie nannte sind verfolgt und müssen sich verstecken. Aber sie predigen weiter. Sie stützen sich hauptsächlich auf die Bergpredigt. Sie verweigern jegliche Gewalt und wollen keinen Eid ablegen. Sie sind empört, dass die Kirche mit der weltlichen Macht Kompromisse eingehen. Sie gehen jedoch weiter zur Messe und nehmen die Sakramente.

Tullio Vinay studierte Theologie an der theologischen Fakultät der Waldenserkirche in Rom und auch in Edinburgh. Kaum ist er ordiniert, wird er von 1934 – 1946 Pfarrer in Venedig. Es ist die Zeit des Krieges und des Faschismus. Er richtet eine versteckte Wohnung im Sitz der Waldenser Kirche ein und kann dort zahlreiche Juden verstecken und retten. Für dieses Engagement wurde er 1982 als Gerechter der Nationen geehrt.

1946 geht er in die Täler des Piemonts, wo die Waldenser Kirche traditionell etabliert ist. In Prali gründet er Agape, ein ökumenischer Begegnungsort. Dort treffen sich Jugendliche aus allen Gegenden Europas und aus allen Konfessionen. In 1947 war das ein prophetischer Akt, um zukünftige Konflikte zu meiden.

Während des ganzen Mittelalters entwickelt sich die waldensische Bewegung trotz der Verfolgungen und den Massakern. Sie sind besonders im Norden Italiens ansässig. Als die Reformation ausbricht, haben die Prediger der Waldenser viele Kontakte mit den ersten Protestanten, unter anderem mit dem Reformator Guillaume Farel. Anlässlich der Synode von Chanforan in 1532 entscheiden sie, sich der reformatorischen Bewegung anzuschliessen. Sie beschliessen auch eine Übersetzung der Bibel ins Französisch mitzufinanzieren. Es ist die Bibel von Olivetan, eine schöne symbolische Art der Verbindung zwischen den reformierten Kirchen.

In den Jahren nach der Vereinigung mit den Reformierten ist die Geschichte der Waldenser durch den Wechsel von Entwicklung und Verfolgung gezeichnet, dies bis am 17 Februar 1848 der König von Savoyen Carlo Alberto das Ende ihrer Diskriminierung beschliesst

Heute ist die waldensische Kirche in Italien etabliert, insbesondere im Piemont und aber auch dank der italienischen Emigration in Lateinamerika. Seit 1975 haben sich die Waldenser in Italien mit den Methodisten vereint. Sie sind ökumenischen Rat der Kirchen und des reformierten Weltbundes.

1961 wird Tullio Vinay Pfarrer in der kleinen Stadt Riesi in Sizilien. Dort gründet er «Servizio Cristiano», ein Zentrum, das gegen das ökonomische, soziale und moralische Elend der Bevölkerung von Sizilien kämpft und sich auch gegen die Mafia wehrt. Heute ist Riesi weltweit anerkannt. Servizio Cristiano hat Schulen, eine Herberge, eine Beratungsstelle für Gesundheit und Familienplanung sowie eine Landwirtschaftsschule.

Tullio Vinay war von 1976 bis 1983 Mitglied des italienischen Senats. Gewählt wurde er als Unabhängiger auf der Liste der kommunistischen Partei. Er ist am 2. September 1996 in Rom gestorben.

 

Liebet eure Feinde

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf dass ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er lässt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und so ihr euch nur zu euren Brüdern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? Tun nicht die Zöllner auch also? Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist. (Matth. 5, 43-48)

Wir haben alle Feinde. Sie bedrohen uns, sie machen uns Angst. Sie wollen uns nehmen was uns gehört. Unsere Arbeit, unsere Frauen, oder unsere Männer, unsere Güter, unsere Kultur und noch viel mehr. Dafür könnten sie uns gar töten. Wir müssen uns dagegen wehren und wenn es nötig ist den ersten Schuss abgeben.

Die Politiker wissen, dass wir viele Feinde haben. Und sie rivalisieren untereinander um uns zu überzeugen, dass sie uns am besten von ihnen befreien können. Und das Land von denen, die uns bedrohen säubern. Sonst kommt eine Katastrophe. So reden die Politiker über die Zukunft Europas.

Unsere Feinde waren früher die Russen, die Franzosen, die Juden, die Amerikaner, später waren es die Kommunisten, oder die Katholiken, und nun sind es die Muslime, die Chinesen, die Terroristen und immer wieder die Arbeitslosen und die Bettler und sogar die Schwulen. Die Feinde sind mitten unter uns, sie bedrohen uns, man muss von ihnen loswerden.

Das dramatische daran ist, dass diese Behauptungen so oft wiederholt werden, dass wir daran glauben könnten und dass wir Angst bekommen. Wir wollen uns beschützen und eine Mauer um uns bauen.

*          *          *

Die Logik des Hasses und des Krieges zerstört nicht nur den Feind, aber, und das ist noch schlimmer, der Hass verwandelt mich selber. Ich werde härter, ich schliesse mich von den anderen ab, ich vertraue nicht mehr, ich isoliere mich. Ich fange an, andere Personen zu verdächtigen. Ich vergesse, sie als Menschen anzusehen, ich vermeide sie, ich drehe mich von ihnen weg. Ich sehe Feinde, wo Männer und Frauen stehen, ich ändere mich, ich werde kalt. Der Hass und das Mistrauen erreicht mich da wo ich menschlich bin. Der Hass zerstört mich.

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« Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf dass ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er lässt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.»

Es ist einfach diejenigen zu lieben die uns nahe sind. Unsere Familie, unsere Freunde und mit denen nett und grosszügig zu sein. Aber dies gehört nicht zum Gehorsam gegenüber Gott. Gott folgen bedeutet nicht unsere Freunde zu lieben, aber unsere Feinde. Dazu braucht es nicht nur gute Gefühle, sondern einen festen Willen. Seine Feinde lieben bedeutet, dass wir ihnen vertrauen und mit ihnen hoffen wollen.

Jesus sagt nicht: verzeiht euren Feinden, nein er sagt liebet sie. Sein Leben lang hat Jesus seine Feinde geliebt. Er hat mit ihnen geredet, er hat sie geheilt, er hat für sie gebeten, und dies sogar als er schon auf dem Kreuz war. Jesus sagt sogar noch: «betet für die, die euch beleidigen und verfolgen». In der Zeit von Matthäus und der Verfolgungen war das eine konkrete Aussage!

Jesus sieht immer zuerst das menschliche, die Personen. Wir sind gefordert hinter den Konflikten und den Feindschaften die Personen als Menschen zu betrachten. Alle Menschen sind Kinder Gottes, Jesus lässt uns sie so anschauen.

Feinde lieben, heisst der Liebe Gottes vertrauen. Es heisst auch die anderen, insbesondere diejenigen mit denen es schwierig ist, nicht zu verletzen, um nicht noch mehr Übel aufs Böse zu setzen. Es ist kein natürliches Verhalten, es ist ein spirituelles Verhalten, das vom Glauben kommt.

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Die Logik des Hasses und des Krieges zerstört nicht nur den Feind, aber, und das ist noch schlimmer, der Hass zerstört mich selber.

Was können wir machen, wie kämpfen wir gegen den Hass in uns, der uns zerstört? Ich versuche es in drei kleinen Ansätzen

Es ist ein Kampf gegen Bilder und Vorurteile

Wenn wir einen Feind haben, haben wir auch ein negatives Bild von ihm oder von ihr. Wir haben Vorurteile, die wir oft einfach so weiter leiten.

Den Feind lieben fängt an, indem man ihn oder sie mit anderen Augen ansieht. Wenn ich versuche ihn zu verstehen, wie er oder sie ist, ohne zu wiederholen was man mir von ihm gesagt hat. Ich versuche zu verstehen, warum er auf diese oder jene Art handelt.

Heute haben viele Leute ein sehr negatives Bild gegenüber den Muslimen. Wir sehen sofort Gewalt und verschleierte Frauen. Wir vergessen, dass sie die gleichen Sorgen wie wir haben, mit der Arbeit, mit den Kindern. Sie möchten in Frieden leben und vielleicht ein Auto oder einen neuen Fernseher kaufen. Es ist so viel leichter, wenn wir mit ihnen friedlich und freundlich leben. Als Christen sind wir gefordert, uns zu öffnen und nicht uns zu verschliessen. Denn wir wissen, dass sie wie auch Töchter und Söhne von Gott sind, für die Jesus gestorben ist.

Verzeihen und erklären

Manchmal ist eben etwas passiert, dass uns zu Feinden macht. Es sind Verletzungen, von denen man nicht einfach los wird. Wir müssen nicht vergessen, aber schon verzeihen. Die Verletzungen nennen, klar, aber ohne wieder zu verletzen. Sagen und zugleich einen Weg suchen um zusammen weiter zu machen.

Wenn wir über die Verletzungen und die Ungerechtigkeiten reden, sollten wir nicht nur nach hinten schauen. Aber nach vorne. Was und wie kann man wiedergutmachen, wie kann man zusammen eine Vision haben, hoffen, glauben, vertrauen. Das ist die Welt, die Gott will, in der wir zusammenleben können.

Wir können einen Konflikt nicht allein lösen.

Ein Konflikt kann nur mit den verschiedenen Partnern gelöst werden. Wir brauchen einander. Auch wenn wir denken, dass der andere sich nicht bewegen will. Auch dann, müssen wir unseren Teil machen, unsere Schritte machen, ohne Angst zu haben, ohne alles zu berechnen, ohne zu meckern. Mit Ruhe und Vertrauen sein. Wir sind für unseren Teil verantwortlich, nicht für das Verhalten des anderen. Aber für unseren Teil, sicher.

Zum Schluss möchte ich euch noch vom Teufel reden.

Der Teufel liebt unsere Feinde. Er wünscht uns Feinde, er hofft immer, dass wir neue Feinde finden. Er freut sich über Konflikte, Hass und Feindschaft. Er freut sich besonders, wenn das Böse wie ein Schneeball grösser wird, wenn uns der Hass zerstört, wenn wir noch böser werden.

Darum, auch wegen diesem Teufel, lass uns versuchen, unsere Feinde zu lieben. Und lass uns handeln wie schon damals der Pazifist und Menschenrechtler Pfarrer Martin Luther King geraten hat:

«Wissen Sie wie man sich am besten von einem Feind befreien kann? – Indem man sich von ihm einen Freund macht.»

 

J’aimerais voler

 « Voilà pourquoi je vous dis : Ne vous inquiétez pas pour votre vie de ce que vous mangerez, ni pour votre corps de quoi vous le vêtirez. La vie n’est-elle pas plus que la nourriture, et le corps plus que le vêtement ? Regardez les oiseaux du ciel : ils ne sèment ni ne moissonnent, ils n’amassent point dans des greniers ; et votre Père céleste les nourrit ! Ne valez-vous pas beaucoup plus qu’eux ? Et qui d’entre vous peut, par son inquiétude, prolonger tant soit peu son existence ? (…)

Votre Père céleste, sait ce dont vous avez besoin. Cherchez d’abord le Royaume et la justice de Dieu, et tout cela vous sera donné par surcroît. Ne vous inquiétez donc pas pour le lendemain : le lendemain s’inquiétera de lui-même. A chaque jour suffit sa peine                     (Matthieu 6, 25-34)

 

J’aimerais voler comme un oiseau. Regarder de haut la terre et les fleurs. J’aimerais être léger, aérien. Aller là où le vent me mène. Chanter, voler, voir tout le monde. Picorer ici une graine, puis repartir. Là manger une noisette, ou encore un petit pépin.

J’aimerais voler comme un oiseau. Sans craindre ni le froid ni le chat. M’élancer vers le soleil. Sentir l’air qui est là. Trouver ce qu’il faut pour vivre, le grain et l’eau, les plumes, les compagnons, la joie. J’aimerais être insouciant du lendemain, léger et siffler devant moi.

*          *          *

Mais voilà, je suis un homme, lourd, grand. Incapable de m’arracher de la terre. Incapable de m’extraire de mes soucis, du manger et du boire, de ce qui demain sera. Je m’inquiète, je me tourmente, car jamais je ne suis sûr que rien ne me manquera.

*          *          *

 « Cherchez d’abord le royaume et la justice de Dieu »

Vivre ! Me savoir souffle, animé et je respire. Il me fait vivre. Il me porte. Il me rend aérien, spirituel. Vivre ! Je suis souffle. Je suis fragile, mais miroir du divin. Et entouré de la grâce de Dieu. De son esprit, de sa force, de sa présence.

*          *          *

Chercher le royaume de Dieu. La profondeur de la vérité, l’intensité de son amour. Le sens de ma foi, la conscience de sa présence. Me sentir léger dans les méandres de l’air. Porté par les doigts de Dieu, vers le soleil. Aimé, animé, rempli de son esprit.

Dieu aime chacun de ses enfants. Il porte toute sa création d’un même amour, d'une même justice. Il nous regarde tous avec la même tendresse. Nous sommes créés à son image.

Dieu est présent pour tous. Le lien est offert, son alliance est établie par l'air et le ciel, le soleil et la pluie, les hommes les femmes, tous les peuples de la terre, les animaux, les arbres, les buissons et les fleurs. Tous vers Dieu, avec Dieu, face à Dieu. Nous sommes les membres de son royaume, les porteurs de sa justice.

*          *          *

« Cherchez d’abord le royaume et la justice de Dieu »

Nous sommes souffle et non seulement matière. La vie nous dépasse, elle est don et grâce, elle est esprit elle coule et s’écoule, air et lumière.

Nous pouvons reconnaître le souffle et l’accepter. Cultiver le souffle fragile et éphémère, mais éternel et vivant devant Dieu. Notre souffle est en lien avec le souffle de Dieu.

« Les oiseaux et les fleurs sont bénis, car ils n’ont aucune notion de l’avenir, il n’y a aucun discours dans leur tête, ils ne s’inquiètent pas de ce que leurs semblables pensent d’eux. C’est pour cela qu’ils sont des images si parfaites du Royaume. » (Citation de Antonio de Melo)

Tandis que nous humains avons toujours ce souci du lendemain.

Il n’y a pas de recette pour se débarrasser de nos soucis, de nos craintes, de nos inquiétudes, qui souvent nous paralysent.

Le changement commence à l’intérieur de moi. La compréhension se fait en profondeur. C’est à cela que nous entraîne la parole de Dieu. Ce n’est pas un effort à faire, pas un souci de plus, mais une orientation nouvelle, la prise de conscience du souffle et de l’espérance. De ce souffle qui donne à tout l’univers sa force et son sens. La parole du Christ nous permet de regarder la vie avec des yeux neufs. Elle nous transforme de l’intérieur.

Il arrive que la parole de Dieu résonne en moi. Elle m’habite, même lorsque je ne la comprends pas. Je me heurte à elle, je me confronte, je me dispute avec cette parole. C’est là particulièrement lorsque j’ai de la peine à la comprendre que Dieu ouvre une brèche en mon être profond. Il fait jaillir sa vie, sa puissance son élan et c’est de là que jaillit un profond cri :

Cherchez d’abord le Royaume et la justice de Dieu, tout le reste vous sera donné par surcroît.

 

Seligpreisungen 

Selig, Seligpreisung, Glück im Überfluss, Versprechen.

Für die Armen, die Sanftmütigen, die Weinenden.

Für die nach Gerechtigkeit hungern und verdursten.

Für die Barmherzigen, die reinen Herzens sind, die Friedensschaffenden, für die Verfolgten wegen der Gerechtigkeit.

Das neues Reich ist den sanften, den Schwachen, den Verfolgten versprochen.

Neue Werte, neue Wahrheit: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Frieden. Es ist nicht mehr die Überheblichkeit der Reichen und der Mächtigen, nicht mehr die Wahrheit der Gewalt und der Kraft und des Erfolgs um jeden Preis.

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr.

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr.

In wenigen Sätzen setzt Jesus die Grundlagen der neuen Weltordnung. Der Mensch ist in der Mitte. Nicht wegen seiner Macht oder seinen spektakulären Werken. Aber der Mensch, Mann und Frau, die sich zerbrechlich und arm wissen, die abhängig von einander und von Gott sind und sich respektieren.

Jesus setzt den Menschen im Zentrum. Er hat eine globale Vision, wo jeder seinen Platz hat, egal ob er oder sie reich oder arm ist, mächtig oder einfach, glücklich oder traurig. Jeder ist anerkannt, respektiert, auf eine würdige Weise behandelt. Alle sind miteinander verbunden.

Amen.