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Von A-Z

Aus der Generalversammlung
Zahlen und Zinsen standen am 10. Februar mal nicht im Zentrum der Generalversammlung, sondern Ziele und Zeichen. Wir sind auf der Suche nach einem neuen Logo für die Französische Kirche. Welches Zeichen versinnbildlicht am besten, wer und was wir sind? Unter anderem mit dieser Frage befasste sich die letzte Generalversammlung. Es lagen mehrere unterschiedliche Entwürfe einer Agentur für Kommunikationsdesign vor. Das Consistorium musste entscheiden, in welche Richtung weitergearbeitet werden soll. Die Entwürfe wurden aus Vorgaben entwickelt, die wir in einem Gespräch mit der Agentur eingebracht haben. Wir mussten Farbe bekennen: Wer sind wir? Wen wollen wir erreichen? Identifizieren wir uns mehr mit dem Schlagwort “reformiert” oder mit dem Schlagwort “Hugenotten”? Aus Gesprächen vor allem mit Besuchern unserer Kirche habe ich gelernt, dass das Stichwort “Hugenotten” einerseits sehr positiv und interessiert aufgenommen wird, andererseits eher in Richtung “Historie” und “Museum” geht, während das Stichwort “reformiert” deutlicher zu erkennen gibt, dass wir zur Kirche gehören und eine Gemeinde sind. Unter “Hugenotten” können sich die Meisten eher etwas vorstellen, als dass sie sagen könnten, was genau das Wort “reformiert” bezeichnet. Die Diskussion wurde durch die Schlagworte “Konzentration aufs Wort” und “Bilderlosigkeit” ergänzt.
Von den vorgestellten Logo-Entwürfen kombinieren zwei unseren Namen “Französische Kirche zu Berlin” mit dem Hugenottenkreuz und ein Entwurf kombiniert ihn mit einer Pinselzeichnung des Französischen Doms ähnlich dem Logo der Ev. Akademie.
Ein vierter Entwurf verzichtet auf ein Symbol, gibt also unseren Namen nur als “Wortmarke” wieder und nimmt damit am deutlichsten die Schlagworte “Konzentration aufs Wort” und “Bilderlosigkeit” auf. Zwar ist das Gebäude Französischer Dom bekannter als das Hugenottenkreuz. Weil aber fast alle Kirchengemeinden aus ihrer Kirche ein Logo gemacht haben und die Akademie bereits ein ähnliches Logo verwendet, haben wir uns gegen diesen Typ entschieden. Statt dessen wollen wir grundsätzlich beim Hugenottenkreuz bleiben, das ja auf unserem Briefkopf als Logo schon eingeführt ist. Allerdings soll es reduziert, verschlankt und aufgefrischt werden, so dass es seine barocke Massivität verliert und zeitgemäßer wirkt. Vielleicht lässt es sich auf diese Weise ja mit einer Wortmarke “Französische Kirche zu Berlin” kombinieren.
Auch unseren Internetauftritt überarbeitet die Agentur. Da sich die Communauté francophone ebenfalls im Internet präsentieren will, haben wir vorgeschlagen, die Seiten der Communauté und die der Hugenottenkirche unter einem Dach und mit einem einheitlichen Design gestalten zu lassen, wobei für die Inhalte jeder Gemeindeteil selbst verantwortlich ist. Die übrigen Tagesordnungspunkte der Generalversammlung lassen sich kürzer darlegen. Der Kassenbericht des Trésoriers fiel recht erfreulich aus. Da wir vom Vorsitzenden des Kuratorium der Französischen Friedrichstadtkirche eine Zusage für die Finanzierung der Arbeit der Offenen Kirche für die Jahre 2010 und 2011 aus landeskirchlichen Projektmitteln erhalten haben, können wir Frau Weniger einen unbefristeten Arbeitsvertrag anbieten.Die Evangelische Kirchengemeinde in der Friedrichstadt beteiligt sich an der Finanzierung der Öffentlichkeitsarbeit, weil Frau Weniger auch die Kirchenmusik unterstützt, die von beiden Gemeinden getragen wird.
Um vor allem Herrn Mattuschka zu entlasten, der mit einem Teil seiner Arbeitskraft die Verwaltung unserer Kirchhöfe übernommen hat, haben wir beschlossen, für das Sommerhalbjahr wieder eine Saisonaushilfe für die Kirchhöfe anzustellen.
Bereits das letzte Mittwochsconsistorium beschäftigte sich mit unserem Projekt “Zehn-Gebote-Tafel”. Wir konnten dort einen Ausdruck des deutschen Texts auf Papier an verschiedenen Stellen der Kirche probehalber aufhängen. Unter den Teilnehmern des Mittwochsconsistoriums wurden dabei deutlich die vorderen Bündelpfeiler favorisiert, also die Stelle, an der sich jetzt die Liedtafeln befinden. Im nächsten Schritt wollen wir versuchen, den Text auf eine transparente Folie aufzubringen und uns davon einen Eindruck vor Ort verschaffen. Danach müssen wir das Gespräch mit den anderen Nutzern der Kirche sowie mit dem Kuratorium und dem kirchlichen Bauamt suchen und ihnen unsere Pläne vorstellen.
Immer wieder nehmen Menschen Kontakt zu uns auf, weil sie sich für uns interessieren. Im Februar konnten wir drei neue Gemeindemitglieder aufnehmen: Herrn Jürgen Müller, Herrn Jan Vaillant und Frau Katharina Cochois. Über den Antrag von Frau Cochois freuten wir uns besonders. Sie ist die Schwester von Brigitte Cochois, die im letzten Jahr an den Folgen eines schweren Unfalls gestorben ist. Allen dreien wünschen wir, dass sie bei uns eine kirchliche Heimat finden.
Vor der nächsten Generalversammlung am 10. März trifft sich das Consistorium zu einer Klausurtagung am 6. März in Halensee. Thema wird die Finanzierung und Strukturierung unserer Diakonie sein. Die Finanzierung soll auf eine gesicherte Basis gestellt werden und die Regeln für die Unterstützungen müssen überarbeitet werden.
Viele Consistoriumsmitglieder mussten der Februarsitzung fernbleiben wegen Urlaubs, wegen beruflicher Termine und wegen Krankheit. Auch Frau Maresch-Zilesch musste wieder ihre Teilnahme absagen, was ihr sehr schwer gefallen ist. Sie bat mich darum, die Leser- und Leserinnen herzlich von ihr zu grüßen, was ich hiermit gerne tue. JK

Familienfreizeit
in Sternhagen

5. April, 18.00 Uhr bis 9. April 11.00 Uhr

Wieder wollen wir die Osterwoche in der Uckermark verbringen, die ersten Strahlen der Frühlingssonne einsammeln, an den See spazieren, Ausflüge in die Gegend unternehmen, in die hauseigene Sauna gehen (wer mag), abends grillen und uns einem Thema widmen. Welches Thema das für die Erwachsenen sein könnte? Wir warten auf Eure / Ihre Vorschläge. Das Kinderprogramm richtet sich nach dem Alter der Kinder.
Auskünfte, Anmeldungen, Vorschläge bei Meike Waechter (waechter@franzoesische-kirche.de) oder Jürgen Kaiser (kaiser@franzoesischekirche. de). Näheres zum Freizeitheim im Internet unter www.freizeitheim-sternhagen.de
Meike Waechter und Jürgen Kaiser